<< MIXED PICKLES >>

 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich ein, die Vernissage der dritten Ausstellung der Künstlerinnen-Gruppe Mixed Pickles am Freitag, den 20.05.2022 um 18 Uhr zu besuchen.
 
Die Mixed Pickles haben sich 2017 nach gemeinsamen Jahreskursen / Atelierjahren im Alanus Werkhaus in Alfter gegründet und treffen sich seitdem regelmäßig. Was sie verbindet, ist das gemeinsame Interesse und die lebendige Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst.
ES STELLEN AUS
Anna Berghoff-Gryschek
Charlotte Bolter-Siegenthaler
Gabriele Brügge
Gabriele Geier
Brigitte Maxrath-Enger
Andrea Reischies
Doris Scheuermann
Trudi Schroeder
Bettina Uhlig
Elisabeth Wankerl
 
 
VERNISSAGE
Freitag // 20. Mai 2022 // 18:00 Uhr
Musik Woodwind
FINISSAGE
Sonntag // 22. Mai 2022 // 15:00 Uhr
Lesung Marianne Troll
ÖFFNUNGSZEITEN
Samstag // 21. Mai // 12:00-18:00 Uhr
Sonntag // 22. Mai // 12:00-17:00 Uhr
 
Die ausgestellten Arbeiten zeigen eine große Bandbreite künstlerischer Positionen: Papierarbeiten werden sich neben Steinskulpturen behaupten. Lineare Zeichnungen kontrastieren mit farbigen Flächen. Gegen den Strich gebürstete Häkel-Objekte verbinden sich mit feministischer Stickerei. Vielfältige keramische Arbeiten und großformatige Malerei kommunizieren miteinander über Form, Farbe und Position im Raum. Lassen Sie sich überraschen von neuen Perspektiven und Sichtweisen: 
Mixed Pickles - der Name ist Programm.
 
Anlässlich der Finissage am Sonntag, dem 22.05.22 wird Marianne Troll um 15.00 Uhr aus ihren poetischen Alltagsbeobachtungen lesen.
Bonner Grand
Das Literatur- und Lesefestival in der Fabrik 45,  4 großartige Abende mit Bonner Autor*innen

Zum Literatur- und Lesefestival „Bonner Grand“ haben wir Autor*innen aus dem Rheinland eingeladen, den Blick aber auch über die Grenzen der Region hinaus gerichtet. Ganz bewusst wollen wir bei diesem publikumsnahen Literatur- und Lesefestival in einem bekannten und beliebten Bonner Kulturort für überraschende Rendezvous mit Themen und Autor*innen sorgen. Wie Spielkarten vor einer spannenden Partie werden dazu die literarischen Genres und Sparten gründlich gemischt, um für das Publikum unerwartete Begegnungen, Eindrücke und Anregungen zu schaffen. Beim Bonner Grand trifft Popliteratur auf Satire, Lukullisches auf Groteskes, der Krimi auf den historischen Roman und ein Werkstattgespräch über das Machen von Bilderbüchern wird lyrisch und humoristisch betreut.
An vier hochkarätig besetzten Abenden im Bonner Kultur- und Ausstellungsforum „Fabrik 45“ kann sich das Publikum endlich wieder von Live-Literatur in den Bann ziehen lassen. die Autor*innen können endlich wieder Bühnenluft schnuppern und mit ihrem Publikum auf Tuchfühlung gehen.
Da die Leipziger Buchmesse nun schon zum dritten Mal abgesagt wurde, haben insbesondere Buch-Neuerscheinungen auf Aufmerksamkeit, Veranstaltungen und Presse verzichten müssen. Deswegen wollen wir dem Buch und der Literatur mit unserem Literatur- und Lesefestival „Bonner Grand“ wenigstens in der alten Bundeshauptstadt Gehör verschaffen.Altstadtbuchhandlung Büchergilde Inh.: Hartmut Löschcke

 

                                            << SPUREN >>

Spuren Fabrik45
Lea Montalbetti, Daan Geertman und Anna Cambier sind drei interdisziplinäre Kunststudentinnen aus Maastricht, die sich im letzten Jahr mit diversen abstrakten Gefühlen wie der Nostalgie, dem Trauern und der Angst vor dem Vergehen der Zeit beschäftigt haben. Für ihr finales Bachelor Projekt haben alle drei Spuren gesammelt, hinterlassen, verwischt und transformiert um sich mit Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. In der Gruppenausstellung “Spuren”, die in der Fabrik 45 vom 9 -12 Juni ausgestellt wird, treffen ihre Werke aufeinander, kreuzen sich, verschmelzen und bilden eine poetische Landschaft die über Zeit und Raum hinaus geht. Die Vernissage findet am 09.06 von 18-22 Uhr statt.
Verblassen ist ein installatives Künstlerbuch von Lea Montalbetti, dass die Balance zwischen Heim- und Fernweh erforscht. Montalbetti findet ihre Inspiration inmitten der heutigen Schnelllebigkeit. Nostalgie und die sie umhüllende Magie und Poesie sind es, die Montalbetti zu den unterschiedlichsten Orten ihrer Familiengeschichte führen. Durch das Betreten und Verlassen dieser Orte hat sie herausgefunden, wie man den Begriff "Nostalgie" verwenden kann, um die Vergangenheit zu interpretieren. Durch die intensive Auseinandersetzung mit generationsübergreifenden Erinnerungen ihrer Familie gelingt es ihr, das Wort "Heimat" zu entschlüsseln und den Ort ihrer persönlichen Zugehörigkeit zu erkunden. In ihren Werken sucht sie nach Räumen und Objekten, die eine Antwort oder einen kleinen Teil der Spannung von Gegensätzen enthalten: nach Hause zurückkehren und sich der Sicherheit hingeben oder einem nomadischen Geist folgen.
Anna Cambier ist eine deutsch-französische Künstlerin, die Welten, Szenen und Strukturen erschafft, die die Wahrnehmung der Realität, die Angst vor dem Tod und das Vergehen der Zeit darstellen. Ihr jüngstes Werk, "Women Waltzing In Time", stellt die Realität von Frauen, die mit Demenz leben, in Form eines abstrakten Hauses dar. Inspiriert durch das Haus ihrer Großmutter und Ihrer Interaktion mit verschiedenen Räumen und Objekten, schuf Cambier ein Haus, welches die Vergänglichkeit von Erinnerung und Selbst visualisiert. Was einmal eine Erinnerung an Sie selbst war, ist jetzt eine Erinnerung an Ihre Tochter. So ist jeder Akt des Erinnern ein Akt der Schöpfung. Ist die Wahrheit hierbei noch wichtig? Cambier webt jetzt alle zurückgebliebenen Spuren der Zeitwaltzerin in einer nicht linearen Geschichte zusammen. Eine Gestalt die die Reise einer Verlorenen, sich immer neu-erschaffenden Identität verkörpert.
In ihrer interdisziplinären Praxis spielt Daan Geertman mit wechselnden Perspektiven auf vielschichtige Strukturen und abstrakte Ideen. Im Laufe des letzten Jahres hat Daan Geertman eine künstlerische Forschungsmethodik entwickelt, bei der ihr eigener Körper das leitende Instrument ist. Indem sie ihren Körper in konstruierte oder natürlich vorkommende Situationen bringt, schafft sie Erfahrungen, die imaginäre Orte oder Ereignisse imitieren. Daan verwendet Bilder dieser körperlichen Suche zusammen mit poetischen Rückblicken als Material für ihre Arbeit. In ihrem aktuellen Projekt nutzt sie diese Methodik, um die Gedanken und Vorstellungen der Menschen über den Tod zu analysieren. Auf diese Weise erforscht sie, was der Tod in den Köpfen der Lebenden ist, und versucht, das Tabu zu brechen, das dieses Thema umgibt.