UNTER EINEM DACH

         Andrea Goost Ingrid Grießer Maike Nowottny

 

 

Vernissage 23. September 2022 19:00 Uhr

Einführend Worte :  Dr. Isabel Rith- Magni

 

KÜNSTLERINNENGESPRÄCH
Sonntag // 25.09.2022 // 16:00 Uhr
Moderation: Martin Ahrens


ÖFFNUNGSZEITEN
Sa + So 24.+ 25.09. 12:00 - 18:00 Uhr
Sa + So 01.+ 02.10. 12:00 - 18:00 Uhr

 

Andrea Goost
Ingrid Grießer
Maike Nowottny
 
Zeichnung 
Collage 
Konzeptionelle Kunst
Installation

 

Drei Künstlerinnen stellen „Unter einem Dach“ in der Fabrik45 aus.

Die Künstlerinnen arbeiten installativ, dabei setzen sie Gefundenes in neue Zusammenhänge
und verwenden Alltagsmaterialien in verfremdeten Konstellationen. Bekanntes wird
verwandelt, Unscheinbares wird groß, Sprache spielt in manche Werke unmittelbar hinein.

 

 

Ausgangspunkte von Andrea Goosts künstlerischer Arbeit sind Erbstücke,
Hinterlassenschaften, Fundstücke wie auch Stoffe und Substanzen aus dem medizinisch-
therapeutischen Bereich. Randphänomene des Alltags nimmt sie in den Fokus, beobachtet
und untersucht diese. Das Atelier nutzt sie als Ort der Transformation. Mit bildhauerischen
Mitteln, Zeichnungen, Fotografien verknüpft sie die unterschiedlichen Aspekte und gibt
diesen neue Form und Bedeutung. Im Ausstellungsraum werden die einzelnen Elemente zu
Rauminstallationen. Wiederkehrendes Motiv sind die vielfältige Gestalt von Zeitverläufen
und Endlichkeit. Der immerwährende prozesshafte Wandel, das momenthafte Werden und
Vergehen aller Dinge, spiegelt sich in den Arbeiten wieder.

 

Ingrid Grießer benutzt ausschließlich gebrauchte Materialien (Verpackungsmaterial, Baumaterial, Werbeprospekte). 

Sie arbeitet prozessorientiert, frei nach dem  Motto: „Abfall wird Nicht-Abgefallenes, weil ich es aufhebe und aufhebe. In der Gewissheit, dass ich das Aufgehobene erheben kann, im Sinne einer Transformation, halte ich mein gesammeltes, gehortetes, nicht weggeworfenes Chaos aus. Ich bin in seiner Mitte und warte, bis es spricht. Dann wird Lehm lecker, Samen werden zu prallen Kissen, Plastiktüten zu Gemälden, Haare zu Kleidern, Verpackung zu üppigen Musen, Tonbänder zu Zeichnungen, Werbeprospekte zu Collagen .......“.

 

 

Maike Nowottny zeigt hier die Werkgruppe „von unterwegs gesendet“. Die Arbeit ist inspiriert von einem Satz der Künstlerin Edith Altmann 

„When We Are Born, we are given a Golden Tent, and all of Life is the Folding and Unfolding of the Tent“.

Zur Werkgruppe gehören goldschimmernde flächige Elemente im Raum, Zeichungen, Fundstücke sowie Fotos, die digital oder auch urspünglich per Lochkamera aufgenommen wurden. 

Die Werkgruppe nimmt die Aspekte Zeit, Leben im Unterwegs sein und auch das Fragmenthafte des Lebens in den Blick.

 


 

 

 

 

                                                 ROTER FADEN

                           Ausstellung           20. -23.OKTOBER

                                   VERNISSAGE 20.10.2022 

"ROTER FADEN"
...möchte die ZEICHNUNG als eigenständiges Medium innerhalb der bildenden Künste in den Blick rücken. Von sparsamen Skizzen, zarten oder kräftigen Linien bis hin zu einer Fläche, die vollständig von Graphit bedeckt ist spannt sich der Bogen dessen, was als zeichnerischen Werk bestehen kann.
Schwarz-weiß oder Farbe, abstrakt oder gegenständlich, alles kann Zeichnung sein. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt künstlerischer Positionen im Bereich von Zeichnung” 
 
- Am Donnerstag, den 20 Oktober um 18 Uhr ist Vernissage. 
- Öffnungszeiten 
Freitag 14 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag jeweils 12 bis 18 Uhr
Anja Eichen 
Frieder Falk 
Doris Scheuermann 
Alina Serebrennikov 
Bettina Simon
Marina Skepner 
Charlotte Voelskow
Cesa Wendt 
Holger Zimmermann